Die Finanzminister der G20 – Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer – treffen sich an diesem Wochenende in London um den G20 Gipfel ihrer Regierungschefs vorzubereiten. Die Erwartungen sind groß. Aber was sind die Themen des Treffens? Aufgrund der jüngsten Stellungnahmen europäischer Staats- und Regierungschefs ist zu vermuten, dass die Tagesordnung hauptsächlich von Punkten [...]
The Short and Simple Story of the Credit Crisis…
Es ist Weihnachtszeit und natürlich müssen die deutschen Bischöfe wieder über Dinge predigen, von denen sie gar nichts verstehen.
Diese Woche wurde nun endgültig die Hoffnung jener zerschlagen, welche glaubten, der amerikanischen Finanzkrise ausweichen zu können. Nicht nur die Aktienmärkte sind in ganz Europa abgerutscht, sondern auch der PMI (Purchasing Managers Index) für den Euro-Raum sank auf den niedrigsten Stand seit 2001. Auch drei Geschäftsklima Indizes waren unerwartet schwach. Die Zahlen deuten daraufhin, dass eine Rezession schon begonnen hat. Jetzt lautet die Frage: Wie stark und wie lange wird Europa vom Konjunkturrückgang betroffen sein? Die zwei größten europäischen Volkswirtschaften, Deutschland und Frankreich, werden die Antwort liefern.
Zu Beginn des Jahres waren die wirtschaftlichen Aussichten des EURO-Raums noch positiv bzw. mindestens nicht so schlecht wie in anderen Teilen der Welt. Hohe Ölpreise und teure Kredite besorgten die SUV-fahrenden, verschuldeten Amerikaner stärker als Kleinwagen-fahrende, sparende Europäer. Nun sieht die Situation etwas anders aus.
Ist die Doha-Runde am Ende? Nach dem Scheitern der letzten Ministerkonferenz in Genf am 29. Juli scheint es auf allen Seiten wenig Elan zu geben die Streitigkeiten über Agrarsubventionen und Zölle beizulegen. Und wenn sich die 153 WTO-Mitglieder in diesem Jahr nicht mehr über die Grundzüge eines Handelsabkommen einigen können, dann würden im Jahr 2009 eine neue US-Regierung (und auch eine neue EU-Kommission) so ziemlich bei Null anfangen. Eine Einigung könnte sich dann um weitere fünf Jahre verschieben. Lohnt sich die Doha-Runde überhaupt noch?
Die spanischen Wähler realisieren so langsam die ökonomische Situation ihres Landes – ihr Premierminister José Luis Rodríguez Zapatero leugnet diese Erkenntnis noch.
Januar 2001. Die Stimmung beim World Economic Forum in Davos war düster, die Dotcom-Blase war gerade spektakulär geplatzt und die amerikanische Wirtschaft stand auf der Kippe zur Rezession. Nur die (Kontinental-)Europäer waren optimistisch. Mancher Europäer träumte sogar von Europa als Motor der Weltwirtschaft. Doch aus dem Traum wurde nichts. Europa fiel in eine tiefere Rezession als die Vereinigten Staaten. Parallelen zu 2008?
Germany had no property bubble. Its workers have long settled for modest pay rises. Its businesses and its consumers have been prudent about debt. Recent governments have endured political pain to enact growth-boosting reforms. Yet none of these things will spare Europe’s largest economy from the turbulence beyond its borders. In a global slowdown, Germany’s three-year-old economic recovery is likely to continue, but at a slower pace.
Die Arbeitskosten in Europa steigen, aber nirgendwo so langsam wie in Deutschland. Nach Informationen des Statistischen Bundesamt sind die Arbeitskosten in Deutschland im jahr 2007 nur um 1,1 Prozent gestiegen. Der geringste Anstieg innerhalb Europas.