Vaasa 2002/03

[Vaasa] Tag 18

Heute hatten wir die letzte Vorlesung „Advanced Management Accounting“. Der Klausurtermin, 07.Oktober 2002, steht auch schon fest. Nun heißt es LERNEN.

N 63°06′ und E 21°37′ sind die Koordinaten der finnischen Stadt Vaasa, in der ich vom 02.September 2002 bis zum 11.Mai 2003 erfolgreich mein Auslandsstudium absolviert habe. Dort habe gelebt und geliebt, studiert und trainiert, gefeiert und sinniert. Meinen Aufenthalt hatte ich damals mit Hilfe einer statischen Website – erstellt mit Macromedia Dreamweaver MX – dokumentiert. Die Inhalte dieser ehemaligen Website habe ich nun hier importiert. Beim Import habe ich versucht, so wenig wie möglich zu verändern – unter Berücksichtigung von DSVGO und neuen WordPress Design Elementen.

Ich muss aber gleich anmerken, dass ich hier mein Auslandsstudium absolviere. Und ein Auslandsstudium enthält natürlich mehr als das Sitzen am Schreibtisch. Zu einem Auslandsstudium gehört auch das Sammeln neuer Erfahrungen, das Knüpfen neuer Kontakte und das Eintauchen in neue Kulturen.

Und wo kann man dies besser als auf einer Party mit anderen Austauschstudenten. Gabriel und Thomas haben Italiener, Franzosen, Spanier, Polen, Deutsche, Niederländer, Russen, Slowaken, Chinesen, Leten, Esten und Österreicher in ihr Apartment eingeladen.

Den Ablauf einer Party muss hier natürlich nicht beschreiben. Nur ein paar Anmerkungen zu finnischen Sitten, an welche wir, die „exchange students“, uns inzwischen angepasst haben.

Grundsätzlich gilt: BYOD – Bring your own drinks. Außerdem wird auf den hiesigen Partys des Öfteren gesungen. So kam es z.B. heute dazu, dass jede Nation ihre Nationalhymne anstimmte. Wie es dazu kam? Keine Ahnung! Auf einmal sangen die Italiener ihre „Fratelli d’Italia“, dem musste natürlich das Deutschlandlied folgen, dies mussten die Franzosen mit ihrer „Marseillaise“ beantworten, nach den Franzosen stimmten die Polen (in professioneller Haltung) ihre Hymne an, dem folgte China, Slowakei, Russland, etc.

Nach der Party gingen ein paar von uns noch ins Fontana, wo ich überraschender vier Finnen traf, die letztes Jahr in Ingolstadt studiert haben.

Gegen halb vier haben wir das Fontana schließlich verlassen. Vor der Tür musste ich feststellen, dass es im finnischen September schon Minusgrade haben kann. Leider musste ich auch feststellen, dass mein geliebtes Fahrrad einen Platten hatte. Shit happens!

Um vier Uhr lag ich dann endlich im Bett…..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.